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21Apr

„Wahlkampf ohne Wahl“ – Die GJ sucht den Dialog mit den Cloppenburger Bürger_innen (25.04.15)

Vielleicht habt ihr euch auch schon einmal gefragt, warum Parteien immer kurz vor einer Wahl in der Innenstadt stehen und einem Flyer und Wahlkampfgeschenke in die Hand drücken? Die Antwort ist sicherlich genauso einfach wie plausibel, sie wollen die Stimmen der Wähler_innen!

Uns, der Grünen Jugend Cloppenburg geht es aber vor allem darum uns mit den Cloppenburger_innen über Politik zu unterhalten, zu erfahren welche Anliegen und Vorstellungen sie haben, aber auch kontrovers zu diskutieren. Denn Politik ist für uns mehr als der Urnengang, alle zwei, drei Jahre: Politik ist etwas das uns alle betrifft.

Deshalb stellen wir uns diesen Samstag, am 25. April 2015, in die Innenstadt. Schaut doch einmal vorbei! Gerne beantworten wir Fragen zu Lokalen Themen (wie z.B. den Ausbau der B213 oder Massentierhaltung) oder diskutieren mit euch über aktuelle politische Themen, z.B. über die Flüchtlingspolitik der EU oder wie der Klimawandel noch zu stoppen ist.

Bei Interesse einfach vorbei schauen. Wir stehen ab ca. 10 Uhr in der Innenstadt, gegenüber des Eiscafés Venezia (Lange Straße 24).

Obwohl es vor allem um Inhalte geht, wartet auch eine kleine Überraschung auf euch. Aber nur so lange der Vorrat reicht

01Nov

“Inklusion an Schulen – Wie geht es weiter?” am 05.11.2013

Die Grüne Jugend Cloppenburg lädt am Dienstag, den 5. November 2013 zu einem Diskussionsabend zum Thema “inklusive Bildung” ein. Die Veranstaltung “Inklusion an Schulen – Wie geht es weiter?“ beginnt um 18:00 Uhr im Bildungswerk Cloppenburg (Graf-Stauffenberg-Straße 1-5, 49661 Cloppenburg). Die Landtagsabgeordnete Ina Korter (Bündnis 90/Die Grünen) und der Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule Cloppenburg Günter Gronemeyer werden referieren und mit den Zuhörer_innen diskutieren.

Seit 2006 fordert die UN-Konvention die Errichtung eines inklusiven Bildungssystems, in dem der gemeinsame Unterricht von Schüler_innen mit und ohne Behinderung der Regelfall ist. Inklusion bedeutet, dass grundsätzlich alle Kinder eine allgemeine Schule besuchen und dort optimal gefördert werden sollen. Gemeinsamer Unterricht fördere das Verständnis füreinander und steigere die sozialen Kompetenzen.

Ina Korter ist seit 2003 Mitglied des niedersächsischen Landtages und dort Vorsitzende des Kultusausschusses sowie Sprecherin für Schulpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Nach dem Abitur studierte sie Geschichte und Kunst für das Lehramt an Haupt- und Realschulen und war unter anderem an der an der Paddstock-Schule in Ovelgönne, einer Förderschule für Erziehungshilfe tätig. Ina Korter wird die Vorteile der inklusiven Schule aufzeigen und über die diesbezüglichen Initiativen der rot-grünen Landesregierung berichten.

Bevor Günter Gronemeyer seit 2001 das Amt des Schulleiters der Albert-Schweitzer-Schule innehatte, war er dort von 1974 bis 1997 als Lehrer tätig. Die Albert-Schweitzer-Schule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen und Sprache in Cloppenburg. Günter Gronemeyer wird von seiner täglichen Erfahrung im Bereich der Sonderpädagogik berichten.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

21Jun

25.06.2013: Homophobie ist heilbar!

Die Grüne Jugend Cloppenburg lädt am Dienstag, den 25. Juni 2013 zu einem Diskussionsabend zum Themenfeld Homo-, Bi- und Intersexualität und Transgender ein. Die Veranstaltung “Homophobie ist heilbar!” beginnt um 19:30 Uhr in der VHS Cloppenburg (Altes Stadttor 16, 49661 Cloppenburg). Der Landtagsabgeordnete Helge Limburg (Bündnis 90/Die Grünen) und der Koordinator des Landesnetzwerkes SchLAu Niedersachsen Nico Kerski werden referieren und mit den Zuhörer_innen diskutieren.

Am 6. Juni 2013 urteilte das Bundesverfassungsgericht, die derzeitige Vorenthaltung des Ehegattensplittings für eingetragene Lebenspartnerschaften sei verfassungswidrig. Erneut wies es damit die derzeitige schwarz-gelbe Bundesregierung auf die Grundsätze unserer Verfassung hin. Rechtlich gesehen zeichnet sich also eine Tendenz hin zur Beendigung der Diskriminierung von Lesben und Schwulen ab. Dennoch ist sie allgegenwärtig – am Arbeitsplatz, auf der Straße und in der Schule. Darüber und über politische Lösungen möchte die Grüne Jugend mit den beiden Referenten und den Zuhörer_innen diskutieren.

Helge Limburg ist seit 2008 Mitglied des niedersächsischen Landtages und derzeit Parlamentarischer Geschäftsführer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Rechtspolitik, Verfassungsfragen, Verfassungsschutz und Queerpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Das Wort “Queer” stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt “von der Norm abweichend”. Häufig wird es als Sammelbegriff unter anderem für Homosexualität, Bisexualität, Intersexualität und Transgender verwendet. Helge Limburg wird über die Notwendigkeit einer modernen Queerpolitik und die diesbezüglichen Initiativen der rot-grünen Landesregierung referieren.

Nico Kerski ist der Koordinator des Landesnetzwerkes SchLAu Niedersachsen und leitet zudem das Lokalprojekt SchLAu Hannover. SchLAu Niedersachsen ist ein landesweites Netzwerk von regionalen Schulaufklärungsprojekten zu queeren Lebensweisen in Schulen und anderen Einrichtungen. Nico Kerski wird von seiner Arbeit berichten und speziell auf Vorschläge zur Behandlung dieses Themas in Schulen und zur Unterstützung von betroffenen Schüler_innen eingehen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

24Mai

GRÜNE JUGEND Cloppenburg fordert offene und tolerante Gesellschaft

Die GRÜNE JUGEND Cloppenburg kritisiert in einer Pressemitteilung die anhaltende Diskriminierung von Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender in Deutschland und Europa. Am vergangenen Freitag, dem Internationalen Tag gegen Homophobie hatte die EU-Grundrechte-Agentur (FRA) ihre bisher größte Studie zum Leben von Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender in der Europäischen Union vorgestellt.

Laut der Studie gaben 47 Prozent der befragten Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender an, in den vergangenen 12 Monaten aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert worden zu sein. Etwa jede_r vierte Teilnehmende berichtete sogar, in den vergangenen fünf Jahren Opfer tätlicher Angriffe oder von Gewaltandrohungen geworden zu sein. Zwei Drittel der Befragten erklärten, dass sie es aus Angst vor Diskriminierung nicht wagen würden, öffentlich die Hand ihres gleichgeschlechtlichen Partners zu halten. Daher hat die GRÜNE JUGEND Cloppenburg am vergangenen Freitag in der Cloppenburger Innenstadt unter dem Titel “Same Sex Handholding” dazu aufgerufen die Hand eines gleichgeschlechtlichen Gegenübers zu halten und bei den Passierenden für eine offene und tolerante Gesellschaft geworben.

“Während unsere Aktion am Freitag sehr entspannt verlief, mussten auch schon Mitglieder der Grünen Jugend in Cloppenburg tätliche Angriffe aufgrund ihrer sexuellen Identität erfahren”, betont Nino Dammann, Mitglied der Grünen Jugend Cloppenburg. “Das ist ein Armutszeugnis für unsere angeblich so moderne Gesellschaft.” Die Grüne Jugend ruft dazu auf, bei Diskriminierung nicht einfach wegzusehen. “Wir wünschen uns, dass Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender ohne Angst öffentlich bekennen können, wen sie lieben”, so Dammann.

Trotz erkennbarer Fortschritte in den letzten Jahren gebe es in Deutschland noch deutlichen Nachholbedarf. “Leider verhindert die schwarz-gelbe Regierungskoaltion weiterhin die tatsächliche Gleichstellung verschiedener Lebensentwürfe. Die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der heterosexuellen Ehe ist längst überfällig”, kritisiert Nino Dammann.

Eine besondere Verantwortung komme nach Meinung der Grünen Jugend den Schulen zu. Dammann erklärt: “‘Schwul’ ist eines der am häufigsten benutzten Schimpfwörter unter deutschen Schüler_innen. Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender Jugendlichen fällt das sogenannte Coming-out, also das Bekennen zur eigenen sexuellen Identität, immer noch schwer. In vielen Fällen wird die eigene Sexualität sogar verschwiegen.” Dies bestätigt ebenfalls die aktuelle Studie der EU-Grundrechte-Agentur. So berichten 67% der Befragten ihre Sexualität in der Schulzeit verheimlicht zu haben.

01Apr

Linksextreme starten Outing-Aktion

Pressemitteilung des Bundesverbandes der GRÜNEN JUGEND

Zum Start der Kampagne „Ich-bin-linksextrem“ erklären die Initiator_innen Linksjugend [‘solid] und GRÜNE JUGEND:

„Mit unserer Kampagne „Ich-bin-linksextrem“ nehmen wir dem Verfassungsschutz die restliche Arbeit ab und bieten eine Plattform auf dem man sich zu seinem persönlichen Linksextremismus bekennen kann.

Der Verfassungsschutz hat sich beim Outen von Extremist_innen nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert. Insbesondere die Definition von Linksextremismus ist wissenschaftlich diffus und politisch willkürlich. Allzuoft zeigen sich die eigentlichen Beweggründe, unangenehme zivilgesellschaftliche Initiativen einzuschläfern, indem sie pauschal als Verfassungsfeinde bezeichnet werden. weiterlesen »

27Mrz

GRÜNE JUGEND fordert Anzeige wegen Containern zurück zu nehmen

Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen

Am 12. März wurden nach Angabe der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) vier Jugendliche aus Osnabrück auf der Suche nach verwertbaren Lebensmitteln in Müllcontainern eines örtlichen Lebensmittelladens erwischt und angezeigt.

Hierzu äußert sich Carolin Jaekel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen (GJN): „Wir finden es völlig unverständlich, dass der Ladeninhaber auch nach einem Gespräch mit den Jugendlichen an seiner Anzeige festhält und fordern ihn auf, von einem überzogenen Strafprozess wegen des Durchwühlens von Müll abzusehen. Containern ist kein Verbrechen! Es braucht keine Anzeigen, sondern mehr engagierte Jugendliche, die sich auf diese Art aktiv gegen die Wegwerfgesellschaft einsetzen.“

Simon Oehlers, Sprecher der GJN, ergänzt: „Wir unterstützen die Jugendlichen in ihrer Kritik, dass hier noch verwertbare Lebensmittel weggeworfen werden, während anderswo Menschen verhungern. Nirgendwo auf der Welt werden so viele Lebensmittel vernichtet wie in Deutschland. Allein mit dem jährlich in Deutschland weggeworfenen Brot, könnte man im selben Zeitraum ganz Niedersachsen versorgen. Daher muss sich die Rechtslage ändern, so dass Containern nicht mehr strafbar ist und auch die Haltbarkeitsregelungen der Lebensmittel müssen sich ändern.“

08Mrz

Wertgutscheine für AsylbewerberInnen komplett abschaffen

Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen

 

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen (GJN) kritisiert den halbherzigen Vorstoß des Innenministers, der es künftig den Kommunen freistellen will, ob sie Sozialleistungen für AsylbewerberInnen in bar oder weiterhin in Form von Wertgutscheinen auszahlen.

Dazu sagt Carolin Jaekel, Sprecherin der GJN: „Dieser Erlass ist zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, geht uns aber absolut nicht weit genug. Er weicht unseren Koalitionsvertrag auf, der vorsieht Wertgutscheine abzuschaffen und Leistungen an AsylbewerberInnen in Bargeld auszuzahlen. Die Wertgutscheinpraxis ist und bleibt diskriminierend, auch wenn es den Kommunen freigestellt wird, ob sie davon Gebrauch machen.“

Simon Oehlers, Sprecher der GJN, ergänzt: „Wertgutscheine sind nicht einfach nur eine andere Währung, sondern sie schreiben vor, was konsumiert werden darf und sie werden nicht überall akzeptiert. Wir fordern Boris Pistorius auf, seinen Erlass zu korrigieren und das stigmatisierende Gutscheinsystem komplett abzuschaffen. Flüchtlinge dürfen insbesondere unter einer rot-grünen Landesregierung nicht wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Wer in Niedersachsen Anspruch auf Asylleistungen hat, muss Bargeld statt Wertgutscheine erhalten – und zwar flächendeckend, in jeder Kommune.“

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